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Maria-Magdalena-ZGraggen_Cesare-Colombo_2022_(c)Maria-Magdalena-ZGraggen_Foto_Serge-Hasenböhler
Maria-Magdalena-ZGraggen_Cesare-Colombo_2022_(c)Maria-Magdalena-ZGraggen_Foto_Serge-Hasenböhler

Eröffnung: Samstag, 11. Juni 2022, 16.30 Uhr

Maria Magdalena Z’Graggen – Un affare di famiglia

11. Juni - 25. September 2022
Maria Magdalena Z’Graggen (*1958, lebt und arbeitet in Basel) ist eine der konsequentesten Malerinnen in der Schweiz. In ihrer Arbeit lotet sie die Möglichkeiten der Farbe als Malstoff wie auch als Licht und Atmosphäre mit Beharrlichkeit, Poesie und grosser Sensibilität aus. Indem sie Farbe auf unterschiedlichste Bildträger aufträgt sowie zu kleinen Skulpturen formt, betont sie das Archaische und Handwerkliche der Arbeit mit Farbe. Als Bildträger verwendet die Künstlerin meist Holztafeln, die sie mit altmeisterlicher Präzision grundiert und auf die sie eine erste Farbschicht legt. Die Farbe wird anschliessend mit dem Spachtel aufgetragen – eine Technik, die zu höchster Konzentration auf den Malakt zwingt. Es entstehen Bilder, in denen das Gegenständliche und das Abstrakte verschmelzen. Die Farben sind dabei Form und Inhalt zugleich. Die Gemälde verweisen nicht auf Gegebenheiten ausserhalb ihrer selbst – denn das Bild selbst ist das Ereignis. Mit diesem Zugang zur Erforschung der Materialität und der Wirkung von Farbe leistet Maria Magdalena Z’Graggen einen wichtigen Beitrag zur zeitgenössischen Kunst in der Schweiz. In der Ausstellung im Erweiterungsbau zeigt Maria Magdalena Z’Graggen eigens für die Ausstellung entstandene Gemälde sowie erstmals die «Zurli» – eine Reihe von Skulpturen.

Mit grosszügiger Unterstützung von:





Marie-Thérèse Vacossin, «I Structure 12 en rouge», 1986, Serigrafie auf Papier, 50 x 50 cm, Sammlung Kunsthaus Grenchen © Marie-Thérèse Vascossin, Kunsthaus Grenchen
Marie-Thérèse Vacossin, «I Structure 12 en rouge», 1986, Serigrafie auf Papier, 50 x 50 cm, Sammlung Kunsthaus Grenchen © Marie-Thérèse Vascossin, Kunsthaus Grenchen

Eröffnung: Samstag, 11. Juni 2022, 16.30 Uhr

Form, Farbe, Schrift - Konkrete Kunst der Sammlung Liliane Beck-Barbezat (Teil I)

11. Juni - 25. September 2022
Während ihrer fast 30 Jahre andauernden künstlerischen und beruflichen Tätigkeit im Umfeld des Baslers Ateliers Fanal trug Liliane Beck-Barbezat (1932-2019) eine vielfältige und umfangreiche Sammlung der konstruktiv-konkreten Kunst des späten 20. Jahrhunderts zusammen. Die Zusammenstellung ist Zeuge ihrer engen Zusammenarbeit mit der Mitbegründerin des Ateliers, Marie-Thérèse Vacossin, und weiteren Mitstreiter*innen in der hauseigenen Druckwerkstatt für Serigrafie. Die Sammlung, die 2014 als Schenkung ans Kunsthaus Grenchen gelangte und nun zum ersten Mal ausgestellt wird, schöpft aus einem eindrucksvollen Reservoir von national und international etablierten Positionen. Im ersten Teil der Sammlungspräsentation bilden Form, Farbe und Schrift einen inhaltlichen Schwerpunkt. Unter anderem über Serien von Gottfried Honegger, Aurélie Nemours und Waldo Balart nähert sich die Ausstellung den Grundthemen der konkreten Kunst an. Die funktionelle Ausrichtung der konkreten Kunst und deren Nähe zur Grafik wird wiederum anhand der Arbeiten von Karl Gerstner, Nelly Rudin und Yoshikawa Shizuko erörtert. Damit decken die mehrheitlich in den 1980er und 90er Jahren entstandenen Werke eine grosse Bandbreite des konkreten künstlerischen Schaffens ab.