Vorschau
Patricia Bucher, Ohne Titel, 2016
Patricia Bucher, Ohne Titel, 2016
Vernissage

24. November 2018 | 16.30 Uhr

Patricia Bucher – don’t answer the door

Kelims, Reliefs und Arbeiten auf Papier
25. November 2018 - 17. Februar 2019
Patricia Bucher (*1976) befasst sich mit der Entwicklung einer formalen Bildsprache, deren Grundbestandteile Formen mit elementarem Charaktersind. Oft greift sie dafür auf bestehende Schriftsysteme, Symbole, Zeichen oder Piktogramme zurück, die sie verändert, abwandelt oder neu zusammensetzt. Daraus entsteht eine Formensprache, die gleichzeitig abstrakt und gegenständlich, gleichzeitig modern und archaisch ist. Zu grösseren Kompositionen zusammengefügt und schliesslich in Aquarellen, Webteppichen, Wandmalereien oder Holzreliefs umgesetzt, suggerieren die Werke eine Inhaltlichkeit, die allerdings nicht eindeutig lesbar ist. Auf diese Weiseregen die Werke die Fantasie an und evozieren eine Vielzahl an Geschichten, die sowohl auf eine mythische Vergangenheit als auch auf zeitgenössische Aktualität verweisen könnten. Die Ausstellung im Neubau versammelt neueste Arbeiten in einer raumspezifischen Präsentation.
Theodor Bally, Personnages, 1968, Aargauer Kunsthaus Aarau/Depositum der Theodor Bally-Stiftung
Theodor Bally, Personnages, 1968, Aargauer Kunsthaus Aarau/Depositum der Theodor Bally-Stiftung
Vernissage

24. November 2018 | 16.30 Uhr

Theodor Bally – Schwerpunkt Variation: Das Erproben der reinen Form

Gemälde, Reliefs, Arbeiten auf Papier und Skulpturen25. November 2018 - 17. Februar 2019
Der Solothurner Theodor Bally (1896–1975) ist ein Künstler aus dem Umfeld der konkreten Kunst, den es neu zu entdecken gilt. In die Familie der berühmten Schuhfabrikanten Bally geboren und finanziell unabhängig, entwickelte er sein Werk stets abseits des Ausstellungsbetriebs. Dies ist einer der Gründe, weshalb sein Schaffen, trotz seiner künstlerischen Eigenständigkeit bisher keine nachhaltige Wirkung erzielte. Bally beschäftigt sich seit den 1910er Jahren intensiv mit Kunst, wird unter anderem Schüler von Cuno Amiet, lässt aber ab 1935 die gegenständliche Malerei gänzlich hinter sich, um sich ausschliesslich mit Volumen, Fläche, Licht und Schatten zu beschäftigen. Er entwickelt ein Vokabular aus den Grundelementen Stab, Rechteck und Kreissegment, die er unter verschiedenartigen Gesichtspunkten, zumeist mittels fototechnischer Verfahren zu stets neuen, sich subtil entfaltenden Variationsreihen fügt. Die Ausstellung in der Villa Girard führt Ballys Schaffen anhand einer Auswahl von Gemälden, Reliefs, Arbeiten auf Papier und Skulpturen vor Augen. Es ist dies die erste grössere Präsentation seit den 1980er Jahren.
Lina Müller, Am Meer, 2018
Lina Müller, Am Meer, 2018
Vernissage

24. November 2018 | 16.30 Uhr

20m2 – Fenster ins Atelier von Lina Müller

25. November 2018 - 17. Februar 2019
In der Ausstellungsreihe «20m2 – Fenster ins Atelier von…» bietet das Kunsthaus Grenchen jungen Kunstschaffenden aus dem Kanton Solothurn eine Plattform zur Präsentation eines oder mehrerer Werke. Die Ausstellungen werden jeweils parallel zu den Hauptausstellungen im Marti-Schenk-Kabinett der Villa Girard präsentiert. Lina Müller (*1981), im Solothurnischen Jura aufgewachsen, begibt sich in ihren Malereien und Zeichnungen in traumartige und teils surreal anmutende Gefilde. In ihrer Ausstellung zeigt sie eine Auswahl ihrer jüngst während eines Atelierstipendiums in New York entstandenen Arbeiten.
Boycotlettes, A chacun son souhait, 2018, Foyer Kunsthaus Grenchen
Boycotlettes, A chacun son souhait, 2018, Foyer Kunsthaus Grenchen
Vernissage

24. November 2018 | 16.30 Uhr

Boycotlettes - A chacun son souhait

INTERVENTION_2
25. November 2018 - 13. Januar 2019
2018 feiert das Kunsthaus Grenchen das 10-jährige Jubiläum des Erweiterungsbaus der ssm-Architekten. Aus diesem Anlass wurde ein Wettbewerb ausgeschrieben, der sich an Kunstschaffende mit engem Bezug zum Kanton Solothurn richtete. Gesucht wurden Projekte, die sich mit einer temporären Bespielung des Foyers/Vorplatzes des Erweiterungsbaus des Kunsthauses befassen. Aus den Einsendungen wählte die Jury – bestehend aus Dorothee Messmer (Direktorin Kunstmuseum Olten), Markus Schwander (Künstler Basel) und Claudine Metzger (Künstlerische Leiterin Kunsthaus Grenchen) – drei Projekte aus.