Vorschau

Eröffnungstag: Samstag, 12. Februar 2022

IMPRESSION 2021/2022

12. Februar - 15. Mai 2022
Ausstellung für Druckgrafik | Exposition de gravure et d’art imprimé | Mostra di stampe d’arte

Das Kunsthaus Grenchen freut sich, die 10. Ausgabe der «IMPRESSION – Ausstellung für Druckgrafik» anzukündigen. Die bereits zur Tradition gewordene, jurierte, nationale Gruppenausstellung spürt dem aktuellen druckgrafischen Schaffen nach. Kunstschaffende aus der ganzen Schweiz sind zur Bewerbung eingeladen. Experimentelle Arbeiten, welche die Grenzen der druckgrafischen Verfahren ausloten, sind genauso willkommen, wie Werke, die mit klassischen Drucktechniken hergestellt wurden. Das Kunsthaus Grenchen stellt eine Fachjury von drei Mitgliedern zusammen, welche die eingegangenen Dossiers beurteilt und eine Auswahl trifft. Das Kunsthaus Grenchen ist verantwortlich für Konzeption und Realisation der Ausstellung.
Mattania Bösiger, «Aussichten», 2021, Öl auf Hartfaserplatte, 40 x 50 cm © Mattania Bösiger
Mattania Bösiger, «Aussichten», 2021, Öl auf Hartfaserplatte, 40 x 50 cm © Mattania Bösiger

Eröffnungstag: Samstag, 12. Februar 2022

20m2 – Fenster ins Atelier von Mattania Bösiger

12. Februar - 15. Mai 2022
In seinen Werken erprobt der gebürtige Solothurner Mattania Bösiger (*1991, lebt und arbeitet in Basel) verschiedene Aspekte der Malerei. Mithilfe von digitalen Werkzeugen erweitert er die Gattungsgrenzen und fügt dem klassischen Medium eine zeitgenössische Bedeutungsebene hinzu. Die Themen und Techniken, die das Schaffen des Künstlers und gelernten Hochbauzeichners durchdringen, tragen zu dieser Aktualisierung der Malerei bei. Besonders in seinen jüngsten Werken werden Auseinandersetzungen mit architektonischen Räumen sowie Arbeitsprozesse des digitalen Entwerfens sichtbar. Gleichzeitig nimmt Mattania Bösiger Bezug auf die Kunst- und Kulturgeschichte der Gattung. Seine Arbeiten zitieren verschiedene Stile, wie beispielsweise den Fotorealismus, Kubismus oder Surrealismus.
Mattania Bösiger wurde 2019 mit dem Atelierstipendium des Kantons Solothurn ausgezeichnet und arbeitete von Januar bis Juni 2020 in der «Cité Internationale des Arts» in Paris. Im Kunsthaus Grenchen wird er Werke vorstellen, die in dieser Zeit entstanden sind.

In der Ausstellungsreihe «20m2 – Fenster ins Atelier von…» bietet das Kunsthaus Grenchen jungen Kunstschaffenden aus dem Kanton Solothurn eine Plattform zur Präsentation eines oder mehrerer Werke. Die Ausstellungen werden jeweils parallel zu den Hauptausstellungen im Marti-Schenk-Kabinett der Villa Girard präsentiert.
Maria Magdalena Z’Graggen, «#1200820 Dog Days» (The Shed Paintings), 2020, Öl auf Holztafel, 47,5x52,2cm © Maria Magdalena Z’Graggen
Maria Magdalena Z’Graggen, «#1200820 Dog Days» (The Shed Paintings), 2020, Öl auf Holztafel, 47,5x52,2cm © Maria Magdalena Z’Graggen

Eröffnungstag: Sonntag, 12. Juni 2022

Maria Magdalena Z’Graggen – Un affare di famiglia

12. Juni - 25. September 2022
Maria Magdalena Z’Graggen (*1958, lebt und arbeitet in Basel) ist eine der konsequentesten Malerinnen in der Schweiz. In ihrer Arbeit lotet sie die Möglichkeiten der Farbe als Malstoff wie auch als Licht und Atmosphäre mit Beharrlichkeit, Poesie und grosser Sensibilität aus. Indem sie Farbe auf unterschiedlichste Bildträger aufträgt sowie zu kleinen Skulpturen formt, betont sie das Archaische und Handwerkliche der Arbeit mit Farbe. Als Bildträger verwendet die Künstlerin meist Holztafeln, die sie mit altmeisterlicher Präzision grundiert und auf die sie eine erste Farbschicht legt. Die Farbe wird anschliessend mit dem Spachtel aufgetragen – eine Technik, die zu höchster Konzentration auf den Malakt zwingt. Es entstehen Bilder, in denen das Gegenständliche und das Abstrakte verschmelzen. Die Farben sind dabei Form und Inhalt zugleich. Die Gemälde verweisen nicht auf Gegebenheiten ausserhalb ihrer selbst – denn das Bild selbst ist das Ereignis. Mit diesem Zugang zur Erforschung der Materialität und der Wirkung von Farbe leistet Maria Magdalena Z’Graggen einen wichtigen Beitrag zur zeitgenössischen Kunst in der Schweiz. In der Ausstellung im Erweiterungsbau zeigt Maria Magdalena Z’Graggen eigens für die Ausstellung entstandene Gemälde sowie erstmals die «Zurli» – eine Reihe von Skulpturen.

Mit grosszügiger Unterstützung von:





Marie-Thérèse Vascossin, «I Structure 12 en rouge», 1986, Serigrafie auf Papier, 50 x 50 cm, Sammlung Kunsthaus Grenchen © Marie-Thérèse Vascossin, Kunsthaus Grenchen
Marie-Thérèse Vascossin, «I Structure 12 en rouge», 1986, Serigrafie auf Papier, 50 x 50 cm, Sammlung Kunsthaus Grenchen © Marie-Thérèse Vascossin, Kunsthaus Grenchen

Eröffnungstag: Sonntag, 12. Juni 2022

Konstruktiv-konkrete Kunst aus der Sammlung Liliane Beck-Barbezat

12. Juni 2022 - 05. Februar 2023
Die druckgrafische Sammlung von Liliane Beck-Barbezat, die 2014 als Schenkung ins Kunsthaus Grenchen gelangte, umfasst eine beeindruckende Spannbreite an Werken der konstruktiv-konkreten Kunst des 20. Jahrhunderts. Das Konvolut beinhaltet Arbeiten von abstrakten Vorreiter*innen, wie Otto Freundlich und Meret Oppenheim, den Zürcher Konkreten Verena Löwensberg und Nelly Rudin sowie Vertreter*innen der Farbfeldmalerei, Konzept- und Grafikkunst, die den konstruktiv-konkreten Stil weiterführten und erweiterten. Da sind die Serigrafien der Schweizer Grafikkünstler Gottfried Honegger und Karl Gerstner sowie internationaler Künstler*innen, darunter Carlos Cruz-Diez, Waldo Balart, Vera Molnár, Shizuko Yoshikawa, Frank Badur, François Morellet und Aurélie Nemours. Künstlerinnen und Künstler sind in der Sammlung gleichermassen vertreten. Eine Auswahl dieses eindrucksvollen Reservoirs an national und international etablierten Positionen wird nun zum ersten Mal im Kunsthaus Grenchen präsentiert.
Jean-Luc Manz, «Une promenade de ce côté no 1», 2020, Acryl auf Leinwand, 95x76cm, Eigentum der Schweizerischen Eidgenossenschaft, Bundesamt für Kultur, Bern, fk13032, Photo: Julien Gremaud © Jean-Luc Manz
Jean-Luc Manz, «Une promenade de ce côté no 1», 2020, Acryl auf Leinwand, 95x76cm, Eigentum der Schweizerischen Eidgenossenschaft, Bundesamt für Kultur, Bern, fk13032, Photo: Julien Gremaud © Jean-Luc Manz

Eröffnungstag: Sonntag, 27. November 2022

Jean-Luc Manz – Une promenade de ce côté

27. November - 05. Februar 2022

Das Werk von Jean-Luc Manz (*1952, lebt und arbeitet in Lausanne) ist dem weiten Feld der geometrischen Abstraktion zuzuordnen – ohne sich jedoch auf eine rein selbstbezügliche Malerei zu beschränken. Der Künstler verbindet vielmehr Geometrie, Primärfarben und ihre leisen Abweichungen zu zwar radikal einfachen Konstellationen, die jedoch auch figürliche und sogar narrative Elemente enthalten und sehr verspielt sein können. Es fasziniert dabei, dass Manz’ Umgang mit der Sprache der Abstraktion weder die Emotion noch die Neuinterpretation existierender Formen ausschliesst und dadurch die Betrachter*innen immer wieder mit Poesie und dezentem Witz zu überraschen vermag. Kombiniert mit einzelnen älteren Werken zeigt Jean-Luc Manz im Erweiterungsbau eine neue Serie von Gemälden.