Vorschau
Jean-Luc Manz, «Une promenade de ce côté no 1», 2020, Acryl auf Leinwand, 95x76cm, Eigentum der Schweizerischen Eidgenossenschaft, Bundesamt für Kultur, Bern, fk13032, Photo: Julien Gremaud © Jean-Luc Manz
Jean-Luc Manz, «Une promenade de ce côté no 1», 2020, Acryl auf Leinwand, 95x76cm, Eigentum der Schweizerischen Eidgenossenschaft, Bundesamt für Kultur, Bern, fk13032, Photo: Julien Gremaud © Jean-Luc Manz

Eröffnungstag: Samstag, 26. November 2022

Jean-Luc Manz – Une promenade de ce côté

26. November 2022 - 05. Februar 2023

Das Werk von Jean-Luc Manz (*1952, lebt und arbeitet in Lausanne) ist dem weiten Feld der geometrischen Abstraktion zuzuordnen – ohne sich jedoch auf eine rein selbstbezügliche Malerei zu beschränken. Der Künstler verbindet vielmehr Geometrie, Primärfarben und ihre leisen Abweichungen zu zwar radikal einfachen Konstellationen, die jedoch auch figürliche und sogar narrative Elemente enthalten und sehr verspielt sein können. Es fasziniert dabei, dass Manz’ Umgang mit der Sprache der Abstraktion weder die Emotion noch die Neuinterpretation existierender Formen ausschliesst und dadurch die Betrachter*innen immer wieder mit Poesie und dezentem Witz zu überraschen vermag. Kombiniert mit einzelnen älteren Werken zeigt Jean-Luc Manz im Erweiterungsbau eine neue Serie von Gemälden.

Marie-Thérèse Vacossin, «I Structure 12 en rouge», 1986, Serigrafie auf Papier, 50 x 50 cm, Sammlung Kunsthaus Grenchen © Marie-Thérèse Vascossin, Kunsthaus Grenchen
Marie-Thérèse Vacossin, «I Structure 12 en rouge», 1986, Serigrafie auf Papier, 50 x 50 cm, Sammlung Kunsthaus Grenchen © Marie-Thérèse Vascossin, Kunsthaus Grenchen

Eröffnungstag: Samstag, 26. November 2022

Konkrete Kunst der Sammlung Liliane Beck-Barbezat (Teil II)

26. November 2022 - 05. Februar 2023
Während ihrer fast 30 Jahre andauernden künstlerischen und beruflichen Tätigkeit im Umfeld des Baslers Ateliers Fanal trug Liliane Beck-Barbezat (1932-2019) eine vielfältige und umfangreiche Sammlung der konstruktiv-konkreten Kunst des späten 20. Jahrhunderts zusammen. Die Zusammenstellung ist Zeuge ihrer engen Zusammenarbeit mit der Mitbegründerin des Ateliers, Marie-Thérèse Vacossin, und weiteren Mitstreiter*innen in der hauseigenen Druckwerkstatt für Serigrafie. Die Sammlung, die 2014 als Schenkung ans Kunsthaus Grenchen gelangte und nun zum ersten Mal ausgestellt wird, schöpft aus einem eindrucksvollen Reservoir von national und international etablierten Positionen. Diesem Facettenreichtum der Kunstrichtung geht das Kunsthaus Grenchen auch im zweiten Teil der Sammlungspräsentation.