Vorschau
Rebekka Steiger, «dead wake», 2019, Tempera und Öl auf Leinwand, 300 x 250 cm © Rebekka Steiger und Galerie Urs Meile, Beijing-Luzern
Rebekka Steiger, «dead wake», 2019, Tempera und Öl auf Leinwand, 300 x 250 cm © Rebekka Steiger und Galerie Urs Meile, Beijing-Luzern

Ausstellung: 22. März bis 24. Mai 2020
Vernissage: 21. März 2020, 16.30 Uhr

Rebekka Steiger – boxing the compass

22. März - 24. Mai 2020
Rebekka Steiger (*1993, lebt und arbeitet in Zürich, Luzern und Peking) gehört zu den aufregendsten jungen Malerinnen der Schweizer Gegenwartskunst. Ihre Malerei zeichnet sich durch unmittelbare Präsenz, aussergewöhnliche Intensität und energiegeladenen Enthusiasmus aus. Die Bildthemen sind dabei genauso vertraut wie rätselhaft. Während früher galoppierende Reiter, feenhafte Frauenfiguren und Fabelwesen im Zentrum standen, entstehen aktuell geheimnisvolle Landschaften und abstrakte Bilder. Die Werke faszinieren durch ihr Changieren zwischen Traum und Wirklichkeit sowie durch den Reichtum an Andeutungen, der die Vorstellungskraft der BetrachterInnen aktiviert und fesselt. Die Ausstellung im Neubau umfasst neueste grossformatige Gemälde.

Mit grosszügiger Unterstützung von:
Casimir Eigensatz Stiftung
Galerie Urs Meile, Beijing-Lucerne
Mathias Gentinetta, aus der Serie «Paris/Packer», 2018, Intaglioprint, 80 x 120 cm © Mathias Gentinetta
Mathias Gentinetta, aus der Serie «Paris/Packer», 2018, Intaglioprint, 80 x 120 cm © Mathias Gentinetta

Ausstellung: 22. März bis 24. Mai 2020
Vernissage: 21. März 2020, 16.30 Uhr

20 Jahre Kupferdruckwerkstatt Gentinetta (Jubiläumsprojekt)

22. März - 24. Mai 2020
Die Kupferdruckwerkstatt Gentinetta an der Eglistrasse 8 in Zürich engagiert sich für klassische und zeitgenössische Druckgraphik. Neben analogen Drucktechniken werden auch digitale Verfahren angeboten. Das 20-jährige Bestehen ist Anlass, die Kupferdruckwerkstatt als Ort der Kunstproduktion und des Austausches vorzustellen. Die Ausstellung in der Villa Girard präsentiert Werke von Kunstschaffenden, die regelmässig in der Kupferdruckwerkstatt arbeiten, darunter: Emre Baykal, Adem Dërmaku, Maria Dundakova, Cédric Eisenring, Mathias Gentinetta, Patrick Graf, Giampaolo Russo, Sabine Siegrist, Kaspar Toggenburger und Sieglinde Wittwer.
Marion Nyffenegger, «fallen lassen», 2019, Kohle auf Papier, 29,7 × 42 cm, Zeichnung für den Animationsfilm «Das Leben ist eines der Leichtesten» © Marion Nyffenegger
Marion Nyffenegger, «fallen lassen», 2019, Kohle auf Papier, 29,7 × 42 cm, Zeichnung für den Animationsfilm «Das Leben ist eines der Leichtesten» © Marion Nyffenegger

Ausstellung: 22. März bis 24. Mai 2020
Vernissage: 21. März 2020, 16.30 Uhr

20m2 – Fenster ins Atelier von Marion Nyffenegger

22. März - 24. Mai 2020
Marion Nyffenegger (*1995), im Kanton Solothurn geboren und aufgewachsen, hat sich dem Animationsfilm verschrieben. Mit Hilfe von Puppen, Tonfiguren und Kohlezeichnungen, die sie mit der Filmkamera aufnimmt und deren Bilder sie am Computer zusammensetzt, kreiert sie Kurzfilme, die nicht nur durch ihre Machart, sondern auch durch die Bildfindung faszinieren. Marion Nyffenegger, die 2019 mit dem Förderpreis Film des Kantons Solothurn ausgezeichnet worden ist, wird ihren neuesten Film «Das Leben ist eines der Leichtesten» präsentieren, sowie Einblick geben in die Entstehung ihrer Animationen.

In der Ausstellungsreihe «20m2 – Fenster ins Atelier von…» bietet das Kunsthaus Grenchen jungen Kunstschaffenden aus dem Kanton Solothurn eine Plattform zur Präsentation eines oder mehrerer Werke. Die Ausstellungen werden jeweils parallel zu den Hauptausstellungen im Marti-Schenk-Kabinett der Villa Girard präsentiert.
Angela Lyn, «cedaring IV», 2014, Öl auf Leinwand, 125 x 180 cm © Angela Lyn, Foto: Markus Mühlheim, Courtesy: extra Landschaftsarchitekten AG, Bern
Angela Lyn, «cedaring IV», 2014, Öl auf Leinwand, 125 x 180 cm © Angela Lyn, Foto: Markus Mühlheim, Courtesy: extra Landschaftsarchitekten AG, Bern

Ausstellung: 28. Juni bis 27. September 2020
Vernissage: 27. Juni 2020, 16.30 Uhr

Im Wald

Gruppenausstellung zum Thema Wald, u.a. mit Yann Amstutz, Julian Charrière, Teresa Chen, Marianne Engel, Alex Hanimann, Angela Lyn, Marcus Maeder, Luca Mengoni, Nico Müller, Felix Studinka, Esther van der Bie
28. Juni - 27. September 2020
Der Wald hat in Gesellschaft und Kultur seit jeher eine besondere Stellung. In Mythos, Märchen und Volksglauben ist er nicht nur Schauplatz, sondern mit eigener Funktion belegt, indem er u.a. die Grenze zwischen dem Bekannten und dem Fremden markiert. Vor dem Hintergrund der erhöhten Sensibilität gegenüber Umwelt- und Klimaschutz vergeht mittlerweile fast kein Tag, an dem der Wald nicht in irgendeiner Form Schlagzeilen macht.

Die Gruppenausstellung versammelt Werke von Kunstschaffenden aus der Schweiz, welche sich dem Thema des Waldes auf künstlerische Art und Weise nähern. Der Wald als Ort des Unheimlichen, der ungestörten Natur und Idylle wird genauso thematisiert, wie auch der Wald als Lebensraum und Wirtschaftsfaktor.

Mit grosszügiger Unterstützung von:

 





Yves Scherer, «Vincent», 2018, Aluminium bemalt, 170 x 90 x 70 cm © Courtesy of the artist and Galleri Golsa, Oslo
Yves Scherer, «Vincent», 2018, Aluminium bemalt, 170 x 90 x 70 cm © Courtesy of the artist and Galleri Golsa, Oslo

Ausstellung: 1. November 2020 bis 21. Februar 2021
Vernissage: 31. Oktober 2020, 16.30 Uhr

Yves Scherer – Candids

Skulpturen und digitale Prints
01. November 2020 - 21. Februar 2021
Yves Scherer (*1987), im Kanton Solothurn aufgewachsen, beschäftigt sich mit Fragen des Genres, der Berühmtheit und des Lebens als Single. Dabei entstehen sowohl Objekte und Skulpturen wie auch digital hergestellte druckgraphische Werke. Die hyperrealistischen Skulpturen kreisen unter anderem um die Themen der menschlichen Figur, deren Darstellung und den damit verbundenen Ideen von Männlichkeit und Weiblichkeit. Seine Werke stellen in diesem Sinne einen wichtigen Beitrag dar in einer Zeit, in der althergebrachte Gender-Konzepte zunehmend in Frage gestellt und geschlechtliche Identitäten neu definiert werden. Die Ausstellung im Neubau präsentiert in einer raumspezifischen Installation eine eigens für die Show produzierte Skulptur sowie digitale Porträts aus den letzten Jahren.

Mit grosszügiger Unterstützung von:





Pablo Picasso, «Le Repos du Sculpteur et la Sculpture surréaliste», aus «Suite Vollard», Blatt 60, 31.3.1933 IV, Radierung, 19,4 x 26,7 cm © Succession Picasso / 2019, ProLitteris, Zurich, Photo: Boltin Picture Library / Bridgeman Images
Pablo Picasso, «Le Repos du Sculpteur et la Sculpture surréaliste», aus «Suite Vollard», Blatt 60, 31.3.1933 IV, Radierung, 19,4 x 26,7 cm © Succession Picasso / 2019, ProLitteris, Zurich, Photo: Boltin Picture Library / Bridgeman Images

Ausstellung: 1. November 2020 bis 21. Februar 2021
Vernissage: 31. Oktober 2020, 16.30 Uhr

Picasso – Suite Vollard

01. November 2020 - 21. Februar 2021
Picassos «Suite Vollard» gehört zu den berühmtesten Graphik-Zyklen des 20. Jahrhunderts. Sie umfasst 100 Blätter, die Pablo Picasso auf Anregung des Kunsthändlers und Verlegers Ambroise Vollard zwischen 1930 und 1937 schuf. Der Künstler variiert in der Serie unterschiedliche Themen. Mehrere Blätter befassen sich mit dem Verhältnis von Künstler und Modell und dem Minotaurus-Mythos. Neben dem British Museum in London, dem Museum of Modern Art in New York und dem Picasso- Museum in Paris sind nur noch sehr wenige Institutionen und Private im Besitz eines kompletten Satzes der «Suite Vollard». Die grosszügige Leihgabe eines privaten Sammlers aus Solothurn ermöglicht dem Kunsthaus Grenchen, in der Villa Girard die komplette Serie zu präsentieren.