Eli Equagoo (*2000) lebt und arbeitet in Solothurn. Seine künstlerische Praxis bewegt sich zwischen Malerei, Multimedia und Installation. In der Ausstellung setzt er sich mit der Erinnerung auseinander, wobei er diese nicht als verlässliches, gespeichertes Wissen, sondern als etwas Fragmentarisches, Konstruiertes und Emotionales versteht. Ausgangspunkt seiner Arbeiten sind visuelle Fragmente von Bildern und Orten. Sie beziehen sich auf prägende Kindheitserinnerungen, womit er vor allem einem Identitätsverständnis zwischen zwei geographischen und kulturellen Referenzpunkten nachspürt: der Schweiz und Togo. Besonders interessiert ihn dabei auch der Teil von Erinnerung, der über Geschichten, Vermutungen oder Gefühle zugänglich gemacht wurde. In dieser Auseinandersetzung zwischen dem Eigenen und dem Angeeigneten entsteht eine fragmentierte, subjektive und nicht-lineare Erzählung über Erinnerung, Zugehörigkeit und imaginierte Vergangenheit, in der auch jene Bilder eine Form erhalten können, die bisher nur im Kopf existierten.
In der Ausstellungsreihe «20m2 – Fenster ins Atelier von …» bietet das Kunsthaus Grenchen jungen Kunstschaffenden aus dem Kanton Solothurn eine Plattform zum Zeigen ihrer Werke im musealen Rahmen. Die Ausstellungen sind jeweils parallel zu den anderen Präsentationen im Marti-Schenk-Kabinett der Villa Girard zu sehen.
Saaltext 20m2 Eli Equagoo
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Vorschau
20m2 – Fenster ins Atelier von Eli Equagoo
23. August - 15. November 2026
