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Plakat «Three leap seconds later»
Plakat «Three leap seconds later»
Vernissage

Samstag, 16. Mai 2009 | 17 Uhr

Three leap seconds later

Ankäufe der Bundeskunstsammlung 1998 ... 2008 | 17. Mai - 26. Juli 2009
Mit der Ausstellung «Three leap seconds later» (Drei Schaltsekunden später) öffnet die Bundeskunstsammlung einen Teil ihrer Bestände für das Publikum. Seit 1888 erwirbt die Eidgenossenschaft regelmässig Arbeiten von Schweizer Künstlerinnen und Künstlern nach Vorschlägen der Eidgenössischen Kunstkommission. Die Ankäufe verfolgen zwei Ziele: Die direkte Förderung sowie den Aufbau einer repräsentativen Sammlung Schweizer Kunstschaffens. In Zusammenarbeit mit dem Kunsthaus Grenchen wurde eine Auswahl von Werken aus der Zeit von 1998–2008 zusammengestellt.

«Three leap seconds later» erfasst diese Periode mit Augenmerk auf die Relativität der vermeintlich präzisen Grösse «Zeit». Schaltsekunden gleichen den Unterschied zwischen der Zeit der Atomuhren und der astronomischen Zeit aus. Zwischen 1998 und 2008 wurden der universal geltenden Zeit drei Sekunden hinzugefügt. Drei Sekunden einer nicht erlebten Zeit. Drei Sekunden theoretischer Stillstand. Drei Atempausen im Lauf der Dinge. «Three leap seconds later», ein idealer Standpunkt, sich das variable und subjektive Erleben dieses Zeitraums anhand seiner Kunstproduktion vor Augen zu führen. Die Ausstellung ist eine Rückschau auf die letzten zehn Jahre Schweizer Kunst, die Werke einer teilweise unsichtbaren Sammlung für kurze Zeit öffentlich zugänglich macht.

Mit Werken von: Katia Bassanini, Marc Bauer, Sabina Baumann, Christoph Büchel, collectif_fact, Philippe Decrauzat, Sonja Feldmeier, Nicolas Fernandez, Franziska Furter, Vidya Gastaldon, Bob Gramsma, Michel Grillet, Fabrice Gygi, Eric Hattan, Hubbard / Birchler, Daniela Keiser, L / B, Lutz / Guggisberg, Claudio Moser, Gianni Motti, Claudia & Julia Müller, Markus Müller, Shahryar Nashat, Edit Oderbolz, Marco Poloni, Didier Rittener, Markus Schwander, Shirana Shahbazi, Gerda Steiner, Peter Stoffel, Monica Studer / Christoph van den Berg, Ingrid Wildi.