Werner Otto Leuenberger

Werner Otto Leuenberger (*1932 in Bern, †2009 in Bern) gehört 1958 bereits zu den Teilnehmern der «1. Internationalen Triennale für farbige Originalgrafik» in Grenchen – 1982 wird ihm der Jurypreis der 9. Triennale verliehen. In den 1960er Jahren als Vertreter der Berner Avantgarde bekannt geworden, verfolgt W.O.L., wie sich Leuenberger ab 1981 auch nennt, auf der Suche nach Erneuerung von Anbeginn seinen eigenen Weg – auch entgegen traditioneller Strömungen. Über Jahrzehnte ist ein immenses Gesamtwerk entstanden, welches verschiedene Schaffensphasen erkennen lässt. Druckgraphik ist dabei stets ein wichtiger Bestandteil des künstlerischen Schaffens von Werner Otto Leuenberger. In Holzschnitten und anderen Druckverfahren, aber auch in Form von Zeichnungen und Aquarellen entwickelt er Bildgedanken, die er nachfolgend in seinem umfangreichen malerischen Œuvre weiter ausdifferenziert. Das Kunsthaus Grenchen präsentiert erstmals druckgraphische Werke aus dem Nachlass Werner Otto Leuenbergers. Die Ausstellung wird in enger Zusammenarbeit mit dem Galeristen Beat Wälchli (Galerie 89, Aarwangen) realisiert, der die künstlerische Arbeit von W.O.L. über lange Jahre begleitet und dessen Nachlass betreut hat.

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